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GeForce MX450: Nvidias erste PCIe-4.0-GPU kommt für Notebooks
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Nvidia bringt PCI Express 4.0 und GDDR6-RAM in die Einsteigerklasse, um schneller zu bleiben als Intels Tiger-Lake-Grafik.



Nur ein halbes Jahr nach der Vorstellung der GeForce MX350 folgt die GeForce MX450. Nvidia hat den Einsteigergrafikchip für Notebooks angekündigt und wirbt erstmals mit PCI Express 4.0. Außerdem dabei ist zudem flotter GDDR6-RAM, der bisher der gehobenen Mittelklasse und Highend-GPUs vorbehalten war.

Genauere Spezifikationen verrät Nvidia weder in der Pressemitteilung noch auf der GeForce-MX450-Produktwebseite. Die im Mobilumfeld oft gut informierte Website Notebookcheck berichtete schon im Februar 2020 von einem MX350-Nachfolger mit PCIe 4.0 und brachte den TU117-Grafikchip der GeForce GTX 1650 ins Spiel. Die GPU nutzt im Vollausbau 1024 Shader-Kerne und hat ein 128 Bit breites Interface, das mit GDDR6 sowie GDDR5 umgehen kann. Neu wäre allerdings das PCIe-4.0-Interface, das Nvidia demnach bisher auf 3.0-Geschwindigkeit beschränkt hätte.

Eine Abgrenzung zur mobilen GeForce GTX 1650 wäre mittels Teildeaktivierung, zum Beispiel auf 896 Shader-Kerne, eine Verringerung des Powerlimits und dadurch niedrigere Taktfrequenzen denkbar. Die bisherige GeForce MX350 nutzt 512 Shader-Kerne und bis zu 4 GByte GDDR5-RAM an 64 Datenleitungen.

Für Tiger-Lake-Notebooks

PCIe 4.0 kann die GeForce MX450 derweil nur in Notebooks mit Intels kommenden Tiger-Lake-Prozessoren (Core i-1100G) einsetzen. AMD beschränkt die Ryzen-4000U/H-Kombiprozessoren auf PCIe 3.0, um Strom und Chipfläche zu sparen.

Tiger Lake dürfte die GeForce MX450 überhaupt erst notwendig machen: Viele Notebook-Hersteller paaren Einsteigermodelle mit Nvidias günstigsten Grafikchips, um mit dem Einsatz einer GeForce-GPU werben zu können. Tiger Lake kommt jedoch mit Xe-GPU daher, die deutlich schneller sein soll als die Gen11-Grafik von Ice Lake (Core i-1000G) und somit die bisherige GeForce MX350 obsolet macht.

(mma)

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