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Deutsche Telekom will zusammen mit Gemeinden Funklöcher beseitigen
Allgemein Gemeinden, auf deren Gebiet es ein LTE-Funkloch gibt, können sich nun an einem Wettbewerb der Telekom beteiligen. Im besten Fall schließt die das dann.



Die Deutsche Telekom hat einen Wettbewerb gestartet, bei dem sich Gemeinden mit schlechter Mobilfunkversorgung um neue LTE-Funkstationen bewerben können. "Kommunen können durch die Aktion aktiver Partner in unserem Mobilfunkausbau werden", sagte Walter Goldenits, Technikvorstand der Telekom Deutschland, am Dienstag in Bonn. Üblicherweise entscheide allein die Telekom, wo ein neuer Standort entstehen soll. "Im Vordergrund der Bewertung stehen marktwirtschaftliche und funktechnische Erwägungen. Deshalb gibt es Kommunen, die bei dieser Betrachtung immer wieder durchs Raster fallen."
Jagd nach Funklöchern

An der Aktion "Wir jagen Funklöcher" könne jede Kommune teilnehmen, die auf ihrem Gebiet noch ein LTE-Funkloch hat. Nötig sei unter anderem ein Beschluss des Gemeinderats. Die Gemeinde müsse auch einen Standort für eine Antenne auf einem Dach oder eine freie Fläche für einen Mast ausweisen. "Im Gegenzug errichtet und betreibt die Telekom dort einen hochmodernen LTE-Standort." Mit der Aktion sollen zunächst 50 Gemeinden mit Funklöchern versorgt werden.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. November 2019. Der Antennen-Standort in den ausgewählten Kommunen soll bis Ende 2020 in Betrieb gehen. Nach Angaben der Telekom dauert es derzeit in der Regel rund zwei Jahre, einen Mobilfunk-Standort in Betrieb zu nehmen. (mho)
Autor: Predatorfighter | Samstag 24. 08. 2019 0 Kommentare


Android: Kein Nachtisch mehr und ein neues Logo
Allgemein Google hat Neuerungen für Android angekündigt. Die betreffen vor allem den Namen und das Logo. Der Roboter wird bleiben, aber nur teilweise.



Schluss mit dem Süßkram. Die kommende Version des Google-Betriebssystems wird schlicht Android 10 heißen. Damit ist die Ära der Süßigkeiten Geschichte. Namen wie Donut, Eclair, KitKat, Lollipop und Marshmallow sind passé. Wann die neue Generation veröffentlicht wird, ist bisher unklar.

In einem Video zeigt Google zudem, wie sich das Logo verändert. Von einer "nächsten Evolution" wird gesprochen. Bisher dominierte der Android-Roboter, er wird nur noch zum Teil sichtbar sein – nämlich mit Augen, Stirn und Antennen. Die Schrift wurde von grün auf schwarz geändert, das sei besser zu lesen. Ein paar Rundungen hinzu, fertig ist der neue Look.

Autor: Predatorfighter | Samstag 24. 08. 2019 0 Kommentare


Apple zu iPhone-Akku-Vernagelung: "Wollen Kunden schützen"
Allgemein Wird die Batterie des Smartphones nicht von Apple oder seinen Partnern getauscht, lässt sich die Akkugesundheit nicht abfragen. Das ist so gewollt.



Apple hat zu einer umstrittenen Maßnahme Stellung bezogen, die Nutzer betrifft, die ihren iPhone-Akku nicht beim Hersteller oder seinen Reparaturpartnern ausgetauscht haben.

In diesen Fällen ist es nicht mehr möglich, die Informationen zur Batteriegesundheit abzufragen. Das ist augenscheinlich so gewollt, wie der Konzern in einem Statement mitteilte.
"Sicherheit unserer Kunden"

Man nehme "die Sicherheit unserer Kunden sehr ernst" und wolle sicherstellen, dass "jeder Batterieersatz korrekt vorgenommen" werde. Es existierten allein in den USA mittlerweile 1800 von Apple autorisierte Serviceanbieter – "damit die Kunden es noch leichter haben, Zugriff auf qualitativ hochwertige Reparaturen zu erhalten".

Die neue Warnangabe habe man bereits im vergangenen Jahr eingeführt, wenn es dem Unternehmen (beziehungsweise iOS) nicht gelinge, zu verifizieren, ob es sich um eine "neue, originale Batterie" handele, die von einem "zertifizierten Techniker, der Apples Reparaturprozess folgt", eingebaut wurde. Apple zeigt in diesen Fällen unter "Batteriegesundheit" in den Systemeinstellungen die Benachrichtigung "Service", die normalerweise dafür steht, dass man seinen Akku wechseln sollte – obwohl er ja in diesem Fall brandneu ist. Klickt man weiter, kommt die Info, Apple könne die Herkunft des Akkus nicht verifizieren und gebe deshalb auch keine Angaben zur Batteriegesundheit heraus ("not available").
iPhone läuft weiter

Laut Apples Statement werden die Kunden gewarnt, damit sie vor "beschädigten, qualitativ schlechten oder gebrauchten" Akkus geschützt werden, denn diese könnten "zu Sicherheits- und Leistungsproblemen" führen. Immerhin: Der Hersteller räumt ein, dass die Nachricht keinen Einfluss "auf die Verwendung des Telefons nach der unautorisierten Reparatur" habe.

Interessanterweise taucht die Warnung laut dem Reparaturspezialisten iFixIt auch dann auf, wenn man eine Original-Apple-Batterie einsetzt, diese aber nicht mit einer speziellen Software, die nur Apple und seinen Partnern vorliegt, mit dem iPhone "verheiratet".
Autor: Predatorfighter | Samstag 17. 08. 2019 0 Kommentare




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