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Forschung: Künstliche Intelligenz sagt den Todeszeitpunkt voraus
Allgemein Mit Hilfe von hunderttausenden Patientendaten haben Forscher neuronale Netze trainiert, die vierundzwanzig Stunden nachdem ein Patient in ein Krankenhaus eingewiesen wird, seinen wahrscheinlichsten Todeszeitpunkt voraussagen können.

Forscher der Informatik-Fachabteilung und des Uniklinikums der Stanford-Universität in den USA haben ein Deep-Learning-Modell entwickelt, das aus Patientendaten den wahrscheinlichsten Todeszeitpunkt vorhersagen kann. Das Ganze ist nicht so makaber, wie es auf den ersten Blick scheint: Ziel der Software ist es, den Patienten die letzten Tage ihres Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten. Es geht darum, es todkranken Patienten zu ermöglichen, zu Hause im Kreise ihrer Familie zu sterben.

Laut den Forschern haben Studien gezeigt, dass knapp 80 Prozent aller Amerikaner mit unheilbaren Krankheiten wenn möglich ihre letzten Tage zu Hause verbringen wollen, das aber oft nicht möglich ist. Bis zu 60 Prozent der Todesfälle bei todkranken Patienten ereignen sich demnach in der Intensivstation eines Krankenhauses, obwohl das oft nicht nötig wäre: zumeist kommt es zu einer Fehleinschätzung der behandelnden Ärzte. Mit ihrer KI-Datenanalyse-Technik wollen die Forscher dazu beitragen, dass solche Patienten in die Palliativ-Versorgung überführt werden – deren Schwerpunkt liegt nicht darauf, die Patienten am Leben zu erhalten, sondern ihnen das Sterben so angenehm wie möglich zu machen.
KI-Vorhersagen unterstützen die Pflegeteams

Im Rahmen ihrer Studie fütterten die Forscher KI-Algorithmen mit den Daten von 221.284 Patienten der Unikrankenhäuser von Stanford aus der Zeit zwischen 1995 und 2014 – diese wurden aus einem Gesamtpool von fast 2 Millionen Datensätzen ausgewählt. Mit diesen Informationen trainierten die Forscher neuronale Netze mit Hilfe eines Python-Programms. Aufgabe der Algorithmen war es, an Hand der Patientendaten vierundzwanzig Stunden nach Aufnahme in das Krankenhaus vorherzusagen, wann ihr wahrscheinlichster Todeszeitpunkt ist. Am wichtigsten waren dabei Patienten, die zwischen 3 und 12 Monate nach ihrer Aufnahme verstarben – sie sind die besten Kandidaten für palliative Pflege.

Die Berechnungen wurden auf einer Nvidia TitanX via CUDA durchgeführt. Aus den Ergebnissen, bei denen sich die KI-Algorithmen am sichersten waren, wurden 50 Patienten zufällig ausgewählt und den Palliativ-Spezialisten der Klinik vorgelegt. In allen Fällen schlossen die Experten aus dem weiteren Krankheitsverlauf, dass die Patienten für die Palliativ-Versorgung in Frage gekommen wären. Auf Grund der guten Ergebnisse wird das KI-Modell nun als Pilotprojekt am Universitätskrankenhaus von Stanford eingesetzt, um neu eingewiesene Patienten, die für Palliativ-Versorgung in Frage kämen, zu identifizieren.

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Autor: Predatorfighter | Sonntag 28. 01. 2018 0 Kommentare


Japanische Frauen sind zu müde, um nach einem Liebespartner zu suchen
Allgemein Nach einer Umfrage stresst die Arbeit die Frauen, die dennoch gerne heiraten würden, was wiederum die Männer stresst - und dann sind da noch die Parasiten-Singles

Es gibt immer einmal wieder Umfrageergebnisse aus Japan - und auch in anderen Ländern - , die zeigen, dass es mit den sexuellen zwischenmenschlichen Kontakten nicht mehr so recht klappt. Die sexuelle Enthaltsamkeit in dem Land, das am stärksten vergreist und mit die geringste Fertilitätsrate hat, steigt, immer mehr bleiben nicht nur Singles, sondern partnerlos, auch bei den verheirateten Paaren ist die Sexlosigkeit auf eine Rekordniveau gestiegen.

Bei einer Umfrage, die im Februar veröffentlicht wurde, stellte sich auch wieder heraus, dass das Begehren nach Sex mit einem menschlichen Partner - nach Sexrobotern wurde noch nicht gefragt - auch unter jungen Menschen wenig ausgeprägt ist. Unter den 18-24-Jährigen Singles hatten 47,9 Prozent der Männer und 52,9 Prozent der Frauen noch niemals Geschlechtsverkehr. Die Verheirateten gaben als Grund für die verschwundene Sexlust vorwiegend an, von der Arbeit erschöpft zu sein oder dass Sex Mühsal ist, also nur noch mehr Arbeit und keine Lust verursacht (Sex ist Mühsal).

Eine aktuelle Umfrage ergab nun, dass 60 Prozent der heiratsfähigen, aber noch nicht verheirateten Frauen sagen, sie seien einfach nicht entspannt genug, um an Liebesbeziehungen interessiert zu sein. Frauen scheinen, so Japan Times, nun ebenso überarbeitet zu sein wie vormals die Männer mit langen Arbeitszeiten und kaum Urlaub.

Das geht so weit, dass immer mal wieder Menschen, zunehmend Frauen, an Karoshi, also an Überarbeitung sterben. Dazu zählen Suizide, aber auch Todesfälle durch Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Es ist ziemlich gewöhnlich, dass Arbeitnehmer mehr als 80 Überstunden im Monat machen. Die Regierung will die Arbeitszeit langfristig auf 60 Wochenstunden herunterbringen und darauf einwirken, dass der Urlaub auch wirklich genommen wird. Vielleicht hätten dann die Japaner schon alleine aus Langeweile wieder mehr Lust am Sex - und vielleicht auch am Kinderkriegen?

Die befragten Frauen geben an, auch zu müde zu sein, um unter Arbeitskollegen nach Partnern zu suchen oder zufällige Dates wahrzunehmen, weil das zu stressig sei. Von den Frauen, die sich aufraffen, hin und wieder auszugehen, sagt ein Viertel, sie seien schon einmal während eines Dates eingeschlafen. Das mag an ihrer Müdigkeit liegen, vielleicht aber auch an der Langeweile der (ebenso müden?) Männer. Allerdings würden Liebesbeziehungen überbewertet, sie seien anstrengend und unbefriedigend

Das alte Rollenbild lebt aber dennoch fort. 80 Prozent wollen trotz aller Unlust an Liebesbeziehungen heiraten und darüber Stabilität finden. Wichtig scheint dabei die Heiratsfeier selbst zu sein, die immer pompöser und ritueller nicht nur in Japan gefeiert werden, um auch zu einem Medienevent in den Sozialen Netzwerken zu werden.

Bei den Männern scheint es anders zu sein. 60 Prozent sagen, sie seien an einer Heirat nicht interessiert, fast 80 Prozent würden aber gerne eine Freundin haben. Eine Ehe scheint ihnen zu beschwerlich, sie bringt Komplikationen mit sich und verringert das verfügbare Einkommen. Für Frauen könnte die Ehe also wieder zu einem Ausweg aus dem stressigen Arbeitsleben werden. Das scheint sich dann so auszuwirken, dass sich in der Altersgruppe der 20-29-Jährigen diejenigen, die einen Partner haben, in der Minderheit befinden.
Niedriglohnsektor verstärkt die Versingelung

Das schleppt sich auch schon eine Weile dahin, weswegen in Japan die Rede von Parasiten-Singles geprägt wurde. Das sind die 35-54-Jährigen, die immer noch als Single bei ihren Eltern leben. Das sind nicht wenige, es sollen immerhin 4,5 Millionen Japaner sein. Es sind oft Menschen, die kaum etwas verdienen, keine Renten erwarten können und abhängig von dem Geld ihrer Eltern sind. Sie gehören zu der wachsenden Anzahl von lebenslangen Singles. Nach Zahlen aus dem Jahr 2015 waren unter den 50-Jährigen ein Viertel der Männer und eine von sieben Frauen unverheiratet.

Nebenbei wird das Problem durch den auch in Japan größer werdenden Niedriglohnsektor verstärkt, was dazu beiträgt, keine festen Bindungen oder Ehen eingehen zu können oder zu wollen, geschweige denn, Kinder zu kriegen. 40 Prozent der Angestellten in Japan sind Teilzeitbeschäftige oder befristet Beschäftigte, in den 1980er Jahren waren es erst 20 Prozent.

Dazu kommen die hikikomori, also diejenigen, die sich ganz in ihr Zuhause, in der Regel bei den Eltern, einschließen. Zunächst war dies ein Jugendphänomen, aber auch Jugendliche werden älter. Zwar haben die Japaner nicht nur eine der geringsten Fertilitätsraten, sondern auch mit die höchste Lebenserwartung (noch?), aber irgendwann sterben die Eltern. Was machen dann die Menschen, die stets von diesen abhängig waren, wenn sie keine größeren Erbschaften erwarten können? (Florian Rötzer)

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Autor: Predatorfighter | Freitag 08. 12. 2017 0 Kommentare


Besser als Magnesium Warum die Flüssigkeit aus dem Gurkenglas so gesund ist
Allgemein Sportler kennen das Problem, aber auch Menschen, die sich gar nicht überdurchschnittlich viel bewegen, werden nachts von Muskelkrämpfen heimgesucht. Magnesium hilft dagegen, lautet ein gängiger Tipp. Doch ein simples Lebensmittel wirkt möglicherweise viel besser. Die Flüssigkeit aus dem Gurkenglas.

Bloggerin Ilena Paules-Bronet war ziemlich erstaunt, als sie in den Startunterlagen ihres Freundes, der sich zu einem 5-Kilometer-Lauf angemeldet hatte, neben dem üblichen Laufshirt und der Startnummer auch ein kleines Glas mit einer ihr unbekannten Flüssigkeit fand. Das berichtet sie auf der Plattform „Little things“. Der Inhalt des Glases lies sich schnell feststellen: die Flüssigkeit aus einem Glas eingelegter Gurken. Ilena wurde neugierig und recherchierte im Internet, was es mit dem Gurkenwasser auf sich hat. Schnell fand sie heraus, dass das dem Gurkenwasser heilende Kräfte nachgesagt werden. Ganz praktisch soll es gegen Muskelkrämpfe helfen, unter denen besonders Läufer manchmal im Wettkampf leiden.
Ein Milliliter Gurkenwasser auf ein Kilo Körpergewicht

Dieser Anti-Muskelkrampf-Effekt ist sogar wissenschaftlich belegt. Das Gurkenwasser enthält Essig und kann laut einer US-amerikanischen Studie die Krampfdauer um fast die Hälfte auf durchschnittlich 85 Sekunden verkürzen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, sollte ein Milliliter Gurkenwasser pro Kilo Körpergewicht zu sich genommen werden. Bei einem Körpergewicht von 70 Kilogramm lautet die Dosierempfehlung der Wissenschaftler also 70 Milliliter Gurkenwasser, was also nicht mal einem halben Glas entspricht. Man kann also von einem „Kurzen“ Gurkenwasser sprechen.

Gegenüber der „Pharmazeutischen Zeitung“ ist der Physiotherapeut André Wolter jedoch kritisch: Das Gurkenwasser sei zu kurz im Magen, um vom Körper aufgenommen werden zu können. Er vermutet, dass es eher der saure Geschmack im Rachen sei, der die Aktivität der impulsgebenden Nervenzellen verringere und krampflösend wirke.
– Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28607500 ©2017

Was genau Muskelkrämpfe auslöst, ist nicht klar

Was die Auslöser für die Krämpfe sind, ist unter Wissenschaftlern umstritten. Die Theorien reichen von einer möglichen Unterversorgung des Muskels mit Nährstoffen wie Magnesium über eine spontane Störung der Nervenimpulse bis hin zu Beeinträchtigungen der Blutzirkulation, ausgelöst beispielsweise durch zu enge Socken oder eng geschnürte Schuhe.

Die meisten Forscher sind sich aber sicher, warum wir so oft ausgerechnet nachts Muskelkrämpfe bekommen: Sind wir wach, reagiert der Körper bei Muskelzucken automatisch mit Dehnen. Schlafen wir, bleibt diese Reaktion aus und der Muskel wird unvorbereitet getroffen. Wir wachen erst dann auf, wenn der Muskel bereits schmerzhaft verhärtet ist und auch Dehnen nicht mehr hilft. Doch welche vorbeugenden Maßnahmen kann man treffen, um nicht durch Muskelkrämpfe aus dem Schlaf gerissen zu werden?
– Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28607500 ©2017
Autor: Predatorfighter | Freitag 01. 12. 2017 0 Kommentare


Die meisten Überwachungskameras haben Sicherheitsmängel  
Allgemein Trotz der Gefahr durch schlecht abgesicherte vernetzte Geräte liefern Hersteller weiterhin unsichere Überwachungskameras aus. Bei einem Vergleich von 16 IP-Überwachungskameras für drinnen und draußen fanden die Tester der Stiftung Warentest nur ein einziges Gerät, das gut abgesichert war, die D-Link 2330L. Von den übrigen 15 Kameras erhielten zehn ein „befriedigend“, zwei ein „ausreichend“ und drei ein „mangelhaft“ beim Thema Sicherheit. Als kritisch bis sehr kritisch schätzten die Tester zudem bei zehn Kameras die Einbindung der Smartphone-Apps für die Kontrolle der Kameras ein.

Quelle: golem.de
Autor: Predatorfighter | Samstag 07. 10. 2017 0 Kommentare




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