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Apple will auf Xbox und Playstation
Allgemein Die TV-App des iPhone-Konzerns befindet sich schon auf vielen Geräten – beispielsweise smarten Fernseher. Nun sind auch Spielekonsolen dran.



Die Apple-TV-App ist offenbar auf dem Weg, erstmals auf Spielekonsolen zu landen. Das behaupten übereinstimmende Medienberichte. Mit der Anwendung würde es möglich, Fernsehinhalte, die der iPhone-Konzern vertreibt, auch über Xbox und Playstation anzuschauen – inklusive des exklusiven TV+-Contents, für den Apple 5 Euro im Monat verlangt.
Betaphase kommt wohl bald

Während Windows Central schreibt, man könne "bestätigen", dass die App auf die Xbox X beziehungsweise S "vermutlich zum Startdatum" – also im November – kommen wird, will 9to5Mac vernommen haben, dass dies auch für die Playstation gilt. Angeblich ist sogar eine HomeKit-Unterstützung für die Konsole geplant. Welche Modellreihen abgedeckt werden, ist unklar.

Es dürften wahrscheinlich neben den im November erscheinenden neuen Varianten X/S (Xbox) beziehungsweise 5 (Playstation) aber auch die Vorgängermodelle – also Xbox One und Playstation 4 – sein. Für die Xbox One sind Screenshots aufgetaucht, die die Apple-TV-Unterstützung nahelegen – die noch funktionslose Box beschreibt, dass es mittels der TV-App möglich sei "Dein ganzes Lieblings-TV in einer einzigen App" zu erhalten – inklusive "exklusiven Apple Originals".
Wo die TV-App schon vorhanden ist

Apple versucht schon seit längerem, seine TV-App möglichst weit zu verbreiten – was zeigt, wie wichtig dem Konzern sein Dienstegeschäft mittlerweile geworden ist. Die exklusive Hardware-Bindung von Software an Apple-Geräte wird hier aufgehoben. So läuft die Anwendung auf diversen Samsung-Fernsehern, Set-Top-Boxen von Roku, Amazons Fire-TV-Geräten sowie TVs von LG und Vizio – alles Plattformen, die der iPhone-Hersteller zuvor noch nie bedient hatte.


Apple kombiniert eigene Angebote mit Streamingdiensten anderer Medienenkonzerne, die man in der TV-App hinzubuchen kann. Diese unterscheiden sich je nach Markt allerdings stark. Weiterhin kann man "tausende Filme" mieten oder kaufen, wie man es einst von iTunes kannte. (bsc)

Autor: Predatorfighter | Montag 05. 10. 2020 0 Kommentare


Happy Birthday zum 03.10.2020 Gnoom01
Allgemein Wir von der Clanführung wünschen dir alles Gute zum Geburtstag und natürlich viel Gesundheit und eine schöne Feier.






Autor: Predatorfighter | Samstag 03. 10. 2020 0 Kommentare


Anki Vector: Autonomer Mini-Roboter mit Charme und eigenem SDK im Test
Allgemein Er ist irgendetwas zwischen WALL-E, R2-D2 und Tamagotchi. Aber ist Ankis Vector ein so großer Schritt für die Roboterheit, wie der Hersteller behauptet?

"Ein hamstergroßer Spielzeugroboter??? So ein Quatsch!"
[Vector rollt ins Blickfeld]
"OMG, ist der knuffig!! Take my money!"

So ähnlich verliefen viele Erstbegegnungen der Kolleginnen und Kollegen mit Ankis neuem Mini-Roboter "Vector". Der zwitschernde Raupenroboter simuliert mit liebevoll animierten Augen, Kopf- und Schaufelarmbewegungen erstaunlich viele Emotionen: Vector freut sich, wenn er Personen erkennt, schreckt verängstigt vor Tischkanten zurück, gurrt beim Streicheln zufrieden, schließt zum Schlafen die Augen und schnarcht friedlich. Bemerkt er Bewegungen in seiner näheren Umgebung, wacht er auf und fährt von seiner Ladestation, um die Quelle der Bewegungen zu begutachten oder um mit seinem Würfel zu spielen.

Tatsächlich war bei Veröffentlichung des Mini-Roboters im Oktober 2018 der aufgerufene Preis von über 250 Euro für viele ein Hinderungsgrund, Vector zu kaufen. Inzwischen ist der Preis für Vector (ab 549,99 €) jedoch dramatisch gesunken. Der Hintergrund: Hersteller Anki ist seit April 2019 insolvent (siehe Kasten). Dennoch "lebt" der kleine Roboter weiter.
Weiterleben nach Ankis Insolvenz?

Anki hat im April 2019 die Produktion seiner Roboter einstellen müssen, sodass Vector niemals offiziell in Deutschland in den Handel gekommen ist. Anki hat im Zuge der Insolvenz zwar versprochen, die für Vector nötigen Cloud-Dienste weiterhin zu betreiben, eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht:

"We are taking steps to assure that customers will continue to enjoy continued use of our products. In order to provide long term support of our products, Anki has contracted our most senior leaders and hands-on engineers across all the technical areas involved in maintaining the operation and functionality in the existing products and apps. [...] Vector is the only product with a notable cloud component, and the contracted team is heavily staffed in that area." (Statement von der Anki-Website, Mai 2019)

Im Dezember 2019 hat das US-Unternehmen Digital Dream Labs die Rechte an Vector und anderen früheren Anki-Produkten (Cozmo, Overdrive) übernommen und verspricht nicht nur, den Cloud-Dienst Server weiterhin zu betreiben, sondern auch neue Vector-Modelle zu produzieren. Darüber hinaus will Digital Dream Labs eine "Rettungskapsel" entwickeln, um Vector vom Cloud-Zwang abkoppeln zu können sowie einen Bootloader auf Open-Source-Basis entwickeln, um wirklich Code direkt auf dem Roboter ausführen zu können – bisher wird er nur ferngesteuert (siehe Haupttext).

Wir haben die bereits in Großbritannien erhältliche europäische Version getestet, die man in diversen Online-Shops bestellen kann. Der importierte Vector spricht nur Englisch, lässt sich aber dank seiner USB-Ladestation weltweit einsetzen. Ein separates Netzteil liefert Anki nicht mit, sodass man auf ein vorhandenes zurückgreifen muss.


Ein langer Druck auf den Rücken schaltet den Roboter ein, der nach dem Booten seinen Kopf hebt und die Augen aufschlägt. Die Ersteinrichtung setzt die Vector Robot App für iOS (respektive die Vector Robot App für Android) voraus. Mit dem Smartphone oder Tablet stellt man eine Bluetooth-Verbindung her, um den Roboter ins WLAN (2,4 GHz) zu hieven, von Vector geschossene Fotos anzuschauen oder um erlernte Gesichter wieder zu löschen. Dass es ein 2,4-GHz-WLAN sein muss, begründet Anki mit weniger Stromverbrauch und größerer Reichweite als beim 5-GHz-Band.

Einmal per WLAN mit dem Internet verbunden, kommt Vector dauerhaft alleine zurecht – sofern er rechtzeitig zu seiner Ladestation zurückfindet, bevor der Akku leer ist. In unserem Test hielt Vector höchstens eine halbe Stunde durch, bevor er einen Boxenstopp einlegen musste. Vector bleibt auch in der Ladestation aktiv; nach zehn Minuten ist er wieder mobil einsatzbereit.

Technisches Innenleben & Sensoren

Schon Vectors Vorgänger "Cozmo" hatte jede Menge Charme. Allerdings steckte seine "künstliche Intelligenz" mangels eigener Rechenleistung komplett in dessen Companion App auf dem Smartphone oder Tablet.

Vectors Hirn ist hingegen der Qualcomm-Processor APQ8009, dessen vier Cortex-A7-Kerne genug Leistung entfachen, damit der Roboter die Daten seiner Sensoren autark auswerten kann.

Dank eingebautem Inertial-Sensor (Messung von Beschleunigung, Lage, Drehraten) und Infrarot-Laserscanner erkundet Vector die Umgebung mittels Simultaneous Localization and Mapping (SLAM). Das klappt bei einfachen Manövern bis auf den Zentimeter genau – solange der Roboter nicht von einem Hindernis vom Kurs abgebracht wird. Legt man Vector einen Gegenstand in den Weg, den er nicht überwinden kann, fährt Vector in die falsche Richtung weiter und korrigiert den Kurs nicht entsprechend. Offenbar überprüft die Roboter-Firmware die Fahrtrichtung nicht kontinuierlich, sondern nur an vorausberechneten Wegpunkten, an denen Vector die Richtung ändern muss.

Der zur Abstandsmessung unter Vectors 720p-Kopfkamera eingebaute Infrarot-Laserscanner löst bis in den Millimeterbereich auf. Um Vector vor Abstürzen aus größerer Höhe zu bewahren, stecken in allen vier Ecken des Unterbodens ebenfalls Infrarotsensoren. Sie leisten einen guten Job, bei unserem Test hat sich Vector nur einmal in eine Situation manövriert, bei der er beinah vom Schreibtisch gekippt wäre.

Während Cozmo nicht mal ein eigenes Mikrofon besaß (dafür musste das Smartphone oder Tablet herhalten), ist in Vectors Rücken ein Array aus vier Mikrofonen eingebaut, das mittels Beamforming bestimmt, aus welcher Richtung der Roboter angesprochen wurde, sodass er sich zu der sprechenden Person umdreht.

Ebenfalls im Rücken integriert ist ein goldfarbener kapazitiver Touchsensor, über den Vector registriert, ob er gestreichelt wird.

Autor: Predatorfighter | Freitag 04. 09. 2020 0 Kommentare




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