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Österreichische Polizisten verweigern angeblich iPhone-Diensthandy Bis zu 20 Prozent der Poliziste
Allgemein


05.07.2019 17:55 Uhr
Mac & i
Von

Leo Becker

Bei der Polizei in Österreich regt sich Widerstand gegen die breite Einführung von 27.000 iPhones im Außendienst. Der nun vorgeschriebenen Mitführung des angeschalteten Smartphones wollen manche Polizisten nicht nachkommen, heißt es von Seiten der Polizeigewerkschaft. Spezielle Apps sollen die Beamten im Dienst unterstützen, etwa bei Personenkontrollen und eine Kommunikation per Messenger erlauben.
Angst vor Überwachung und Technik

Für die Verweigerung gebe es "viele, viele Gründe", erklärte der Polizeigewerkschafter Hermann Greylinger (FSG) gegenüber dem Österreichischen Rundfunk. Er sehe zwei Hauptgründe: Es bestehe Angst, dass "der Dienstgeber viel zu viel dorthin schaut, was ich mache" sowie "Angst vor den technischen Herausforderungen". Die Zahl der Verweigerer sei "aber nicht so groß", betonte Greylinger – er schätze diese auf "höchstens 20 Prozent, die sagen, das nehme ich so nicht an".

Es seien nicht nur ältere Kollegen, die sich dem iPhone als Diensthandy verweigern, sondern auch "jüngere Polizistinnen und Polizisten", wie die Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) gegenüber dem ORF mitteilte, es gebe aber "dringlichere Probleme". Das österreichische Innenministerium erklärte in einer Stellungnahme, eine Ortung der iPhones erfolge nur in bestimmten Fällen, etwa bei Verlust und Diebstahl. Die Apps würden "selbstverständlich nicht überwacht".
iPhones auch bei Polizeibehörden in Deutschland

Dem Ministerium zufolge kosten die 27.000 iPhones im Leasing-Paket rund 320.000 Euro pro Monat, zum Einsatz kommt das iPhone 7 "mit 32 GByte Speichervolumen und Rundumseitenrahmen sowie Panzerfolie", wie es bei der Einführung hieß.

Auch in Deutschland setzen Polizeibehörden zunehmend auf Smartphones, so will etwa Nordrhein-Westfalen bis Frühjahr 2020 insgesamt 20.000 iPhones an Beamte im Streifendienst ausgeben, Pilotprojekte laufen bereits. In Bayern kommen ebenfalls Polizei-iPhones zum Einsatz.
Autor: Predatorfighter | Samstag 06. 07. 2019 0 Kommentare


Streit um Ersatzteile: Apple hält an Klage gegen freien Reparatur-Shop fest
Allgemein Streitpunkt sind aufbereitete Bildschirme, Apple hält diese für gefälscht. iPhone-Originalersatzteile können freie Werkstätten nicht beziehen.



Apples Markenrechtsklage gegen einen unabhängigen Reparaturdienstleister in Norwegen ist nun in Berufung gegangen. Der iPhone-Hersteller wirft dem Shop-Inhaber weiterhin vor, eine größere Menge gefälschter iPhone-Displays bezogen zu haben und damit Apples Warenmarken zu verletzen.

Ursprünglich forderte der Hersteller eine Unterlassungserklärung und die Verpflichtung, keine derartigen Produkte mehr einzukaufen. Da der Inhaber dies ablehnte, zog Apple vor Gericht – und verlor 2018 in erster Instanz.
Bildschirme mit übermaltem Apple-Logo

Das Apple-Logo auf den aus Asien bestellten Bildschirmen sei verdeckt gewesen und der Dienstleister habe auch kein Interesse gehabt, dieses freizulegen, urteilte das Gericht im vergangenen Jahr. Apple hatte damals bereits angekündigt, Berufung einlegen zu wollen. Der Konzern argumentierte nun erneut vor Gericht, es handele sich um Fälschungen, wie das Magazin Motherboard berichtet.

Streitpunkt sind gut 60 Displays, die der norwegische Zoll schon bei der Einfuhr beschlagnahmt hat – und Apple anschließend darüber in Kenntnis setzte. Auf den Displays sind offenbar Apple-Logos aufgebracht, die übermalt wurden.
Keine Originalersatzteile für freie Werkstätten

Der Anwalt des Shop-Inhabers erklärte gegenüber Motherboard, die Bildschirme bestünden sowohl aus Apple-Originalteilen als auch aufbereiteten Komponenten aus anderer Quelle. Da die Logos abgedeckt seien und die Displays nicht als Originale verkauft würden, handele es sich auch nicht um Fälschungen. Eine Entscheidung wird in den nächsten Wochen erwartet.

Der Fall wird aufmerksam von freien Reparaturdienstleistern beobachtet: Sie müssen zwangsläufig auf iPhone-Komponenten vom Graumarkt zurückgreifen, da Apple Originalersatzteile bislang ausschließlich selbst verbaut und an autorisierte Handelspartner ausgibt. Nach Apples Ansicht können nur autorisierte Werkstätten eine ordentliche Reparatur garantieren.
Autor: Predatorfighter | Samstag 08. 06. 2019 0 Kommentare


Skype erlaubt Screen-Sharing in iOS- und Android-App
Allgemein Das aus der Desktop-Version von Skype bekannte Screen-Sharing-Feature ist ab sofort auch in der iOS- und der Android-App von Skype verfügbar



Wer Freunden in Chats oder Videokonferenzen in Skype einen Blick auf eigene Dateien oder den Bildschirm gewähren möchte, kann das auf dem PC seit 2018 schon tun. Nun hält die Funktion zum Screen-Sharing auch in den Apps für iOS und Android Einzug.

Dadurch lässt sich Freunden zum Beispiel bei Schwierigkeiten mit dem Smartphone helfen, indem der Bildschirminhalt des Geräts via App an das eigene Mobilgerät übertragen wird. Die entsprechende Schaltfläche findet sich bei einem laufenden Videochat unten rechts, versteckt hinter dem Button mit drei Punkten. Dort kann in einem weiteren Untermenü ein Screen-Broadcast gestartet werden, der den gesamten Bildschirminhalt an den Gesprächspartner übermittelt. Außerdem finden sich hier Schaltflächen für die Aufzeichnung eines Anrufs oder zum Einblenden von Untertiteln.
Mehr Übersicht in der App

Gleichzeitig hat Skype auch das Design seiner App überarbeitet. Ein doppeltes Antippen des Bildschirms blendet bei einem laufenden Videochat die Steuerelemente aus. Ein einmaliges Antippen bringt die Schaltflächen zum Beenden des Gesprächs oder zum Stummschalten des Mikros wieder in den Vordergrund. Screen-Sharing in Skype erfordert ein iPhone oder iPad mit iOS 12 oder höher. Auf dem Android-Gerät muss mindestens Android 6.0 installiert sein. Ein erhöhter Datenverbrauch von Screen-Sharing im Vergleich zu einem normalen Videotelefonat ist laut Hersteller nicht zu erwarten. (dahe)
Autor: Predatorfighter | Samstag 08. 06. 2019 0 Kommentare




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