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Bericht: Ultrawide-Kamera des iPhone 11 Pro kann kein RAW
Allgemein Fotografieexperten melden Einschränkungen der neuen Zusatzkamera des teuersten Apple-Smartphones.



Apples iPhone 11 Pro und 11 Pro Max verfügen erstmals über drei rückwärtige Kamerasysteme. Zu Weitwinkel und Tele gesellt sich nun auch ein Ultraweitwinkelobjektiv. Allerdings gibt es mit diesem Ultrawide-Sensor auch einige technische Einschränkungen. Das hat Ben Sandofsky, Entwickler der beliebten Profi-Foto-App Halide festgestellt.
OIS fehlt ebenfalls

So meldet das Betriebssystem zurück, dass weder RAW-Aufnahmen ausgegeben werden noch eine manuelle Einstellung des Fokus möglich ist, wenn nur das Ultraweitwinkelobjektiv selektiert wurde. Eine optische Bildstabilisierung (Optical Image Stabilization, OIS) fehlt dem Modul auch. Es ist auch im iPhone 11 als zweite rückwärtige Kamera neben dem Weitwinkelmodul verbaut.

Warum Apple RAW-Modus und manuellen Fokus nicht erlaubt, ist bislang unklar. Zumindest für den fehlenden RAW-Support gibt es jedoch eine sinnvolle Begründung: Die Kamera könnte in unkorrigierten (also Nicht-RAW-)Aufnahmen aufgrund der Linsenstruktur eine optische Verzerrung einbauen – und Apple will vermeiden, dass Nutzer mit solchen Bildern arbeiten müssen. Entsprechend können reine Ultraweitwinkelaufnahmen nur in der Form verwendet werden, die das Betriebssystem nach Verarbeitung ausgibt.
Hoffen auf ein Update

Zum Thema Fokus kommentierte ein Christopher Cohen, Technikchef der bekannten Video-App Filmic Pro, auf Twitter, die Brennebene sei so tief, dass dies "kein großer Verlust" sei. Er sieht im fehlenden DNG-Support aber ein Problem. Das sei "eine echte Schande". Sandofsky meinte, er könnte auch mit einem Fix-Fokus leben, doch die RAW-Problematik habe ihn "mehr überrascht". Er hoffe, dass dies mit einem kommenden iOS-Update behoben werde. Cohen zufolge könnte Apple die in DNG möglichen geometrischen Korrekturen einbinden, das Feature sei im iOS-Ökosystem aber noch nicht sehr verbreitet.
Autor: Predatorfighter | Donnerstag 26. 09. 2019 0 Kommentare


Amazons Alexa kann bald flüstern und spricht wie Samuel L. Jackson
Allgemein Flüsternd, langsamer und schneller: Amazons Alexa soll bald neue Sprechmodi beherrschen. Außerdem soll sie erklären können, warum sie wie geantwortet hat.



Amazons Sprachassistentin Alexa bekommt neue Fähigkeiten, die die Nutzung komfortabler machen und den Anwendern mehr Kontrolle bieten sollen. So soll die Sprachassistentin bald einen deutschsprachigen Flüstermodus bekommen, bei dem sowohl die Sprachausgaben geflüstert werden als auch die Befehle mit leiser Stimme gegeben werden können, um etwa schlafende Personen nicht zu wecken.

Ein weiteres Feature ist eine einstellbare Sprechgeschwindigkeit Alexas. Insgesamt sieben verschiedene Tempi sind dabei möglich, vier schnellere als der Standardmodus und zwei langsamere. Mit den Kommandos "Alexa, sprich schneller“ beziehungsweise "langsamer“ lässt sich die Geschwindigkeit dann ändern; "Alexa, sprich mit normaler Geschwindigkeit“ aktiviert wieder das Standardtempo.
Mehr Transparenz und Datenschutz

Zwei für die kommenden Wochen angekündigten Fähigkeiten sollen den Nutzern mehr Transparenz über Alexas Verarbeitung von Anweisungen geben: Auf die Frage "Alexa, was hast du gehört?“ soll die Assistentin bald die letzte erhaltene Anfrage vorlesen können. Bei der Frage "Alexa, warum hast du das getan?” soll es wiederum eine kurze Erklärung für die Antwort auf den zuvor erfolgten Befehl geben.

Auch zur Löschung von Sprachaufnahmen will Amazon eine neue Option bereitstellen. Bereits jetzt können individuelle Löschanweisungen zum Beispiel durch einen Befehl wie "Alexa, lösch alles, was ich heute gesagt habe“ erteilt werden. Neu hinzu kommt die Option für ein automatisiertes Löschen aller älteren Aufnahmen. Das kann dann alle Aufzeichnungen, die "älter als drei beziehungsweise 18 Monate alt sind“, betreffen, wie Amazon ausführt. Diese Funktion soll im Laufe des Jahres kommen. Genaue Daten, wann die genannten neuen Fähigkeiten verfügbar sind, nannte Amazon nicht.
Samuel L. Jackson als neue Stimme

Darüber hinaus präsentierte Amazon am Mittwoch in Seattle zahlreiche weitere Funktionen, bei denen noch unklar blieb, wann und ob sie überhaupt deutschsprachige Nutzer erreichen werden. Unter anderem soll Alexa künftig auch erkennen können, wenn Nutzer über sie frustriert sind. Dafür wird die Software die Stimme analysieren – und freundlicher sein. Dieses Merkmal soll zunächst bei den Musikwünschen der Nutzer aktiviert werden und Schritt für Schritt in andere Bereiche gelangen.

Neue Software auf Basis von Deep-Learning-Technik soll auch für eine natürlichere Sprachausgabe sorgen und damit die Imitation menschlicher Stimmen verbessern. US-Kunden werden bald auch andere Sprachausgabe-Stimmen als die Computerstimme Alexas einstellen können. Den Anfang macht alsbald die Stimme des Schauspielers Samuel L. Jackson, die für einen Dollar hinzugekauft werden kann. "Jackson" ist sogar in zwei Varianten verfügbar, einer natürlichen und einer jugendfreien. Weitere Prominente sollen nächstes Jahr folgen.
Hausaufgaben und Schulnoten kontrollieren

Darüber hinaus wird die Vernetzung mit dem Smart Home noch enger: So soll Alexa künftig zum Beispiel warnen können, wenn die Batterien im vernetzten Türschloss oder die Tinte im Drucker zur Neige gehen – kompatible Geräte vorausgesetzt.

Ebenfalls soll es einen neuen Kommunikationsmodus eigens für Kinder geben, bei denen die Kleinen über Alexa-Geräte miteinander sprechen können. Eltern werden über Whitelists steuern können, wer mit wem über welche Geräte sprechen darf. Ebenfalls auf den Nachwuchs beziehungsweise dessen Bildung zielt eine Amazon Education Skill genannte API, an die Schulen mittels Software wie Coursera und Canvas andocken können. Als Nutzungsszenarien nannte Amazon, dass Eltern die Hausaufgabenliste und Schularbeitsnoten ihrer Sprösslinge über Alexa abfragen können.

Weitere Meldungen zu Amazons Event:

Echo Dot mit LED-Display, Echo Flex und überarbeiteter Echo
Echo Show 8: smartes Display
Echo Buds: kabellose In-Ear-Kopfhörer mit Alexa
Echo Studio für hochwertigen Klang
Eero: Mesh-WLAN-Router

(axk)
Autor: Predatorfighter | Donnerstag 26. 09. 2019 0 Kommentare


Echo Buds: Amazons smarte, kabellose In-Ear-Kopfhörer
Allgemein Mit den neuen Echo Buds wird Amazons digitale Assistentin mobil. Neben Alexa ist auch Technik von Bose an Bord.



Amazon hat bei einem Event in Seattle kabellose Ohrhörer mit Alexa-Anbindung vorgestellt. Die schwarzen Echo Buds kommen mit aktiver "Noise Reduction" von Bose und sind in den USA für knapp 130 US-Dollar vorbestellbar. Die Lieferung soll dann "zu den Feiertagen" erfolgen. Zu Plänen für den europäischen Markt hat sich Amazon bei seinem Hardware-Event am Mittwochabend nicht geäußert.

Der Hersteller verspricht eine Batterielaufzeit von fünf Stunden Musikstreaming. Das portable Case, das auch als Ladegerät und Powerbank fungiert, soll Saft für weitere 15 Stunden unterwegs liefern. 15 Minuten in der Schachtel sollen genügend Strom für zwei Stunden Musikstreaming bringen, während eine Volladung eine Stunde braucht. In jedem Bud stecken zwei dymanische Lautsprecher, einer für niedrige Schallfrequenzen, einer für hohe. Das dient der Tonqualität.

Die Ohrknöpfe lassen sich auch per Touch bedienen: Einmal antippen und halten aktiviert den digitalen Assistenten des verbundenen Smartphones (Siri oder Google Assistant). Zweimal antippen aktiviert oder deaktiviert die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen. Diese Technik kommt von Bose, dessen Bügelkopfhörer mit großer Ohrmuschel und Rauschunterdrückung bei Vielfliegern sehr beliebt sind. Amazons Buds sind allerdings für den Alltagseinsatz konzipiert, die Geräuschunterdrückung kann schon mangels Ohrmuschel nicht das Niveau von Boses QC-Reihe erreichen.


"Alexa, wo sind die Tomaten"?

Die Echo Buds lassen sich mit dem Alexa-Startbefehl der Wahl aktivieren – eine aktive Internetverbindung über das per Bluetooth verbundene Smartphone vorausgesetzt. Amazon will im Lauf des Jahres noch spezielle Alexa-Funktionen für die Buds einführen.

Als Beispiel nannte der Hersteller die Nachfrage, ob bestimmte Produkte in einer Filiale der Amazon-Tochter Whole Foods vorrätig sind. Alexa zeigt dem Nutzer dann auch, in welchem Regal das gesuchte Produkt zu finden ist.
Autor: Predatorfighter | Donnerstag 26. 09. 2019 0 Kommentare




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