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Ohne Surround-Anlage: Netflix führt Spatial Audio für alle ein
Allgemein Der Streamingdienst Netflix nutzt Ambeo von Sennheiser für Spatial Audio. Damit soll ein Surround-Sound-Effekt auf allen Stereo-Geräten möglich sein.


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Netflix führt auf Grundlage einer Sennheiser-Technik Spatial Audio für all seine Kunden ein. Mithilfe von Ambeo soll es möglich sein, mit jedem Stereolautsprecher-Paar Effekte zu hören, wie sie sonst von Surround-Sound-Anlagen bekannt sind. Zu den ersten Titeln, die mit dem räumlichen Ton angeboten werden, gehört die vierte Staffel der Serie "Stranger Things".

Den Angaben zufolge soll Spatial Audio das Kinoerlebnis von immersivem Audio auf jedes Stereolautsprecher-Paar bringen. Kompatible Titel könnten über die Suchfunktion mit dem Begriff "Spatial Audio" gefunden werden. Der Streaming-Dienst vergleicht das Feature mit der Einführung von 4K, HDR und Dolby Atmos.
So ist Spatial Audio zu hören

Um in den Genuss der neuen Toneffekte zu kommen, müssen Netflix-Abonnenten in der Regel nichts machen. Auf kompatiblen Geräten funktioniere das Feature automatisch. Bei einigen Fernsehern könnte jedoch 5.1-Tonausgabe eingestellt sein, ohne dass entsprechende Lautsprecher vorhanden sind. Hier sollte auf Stereoton umgestellt werden. Wer geeignete Lautsprecher besitzt, sollte diese laut Netflix aber auch bevorzugt nutzen.

Für Nutzer vieler Apple-Geräte ist Spatial Audio bei Netflix hingegen nichts Neues. Auf einer größeren Zahl von iPhones, iPads und dem Apple TV 4K wird der Ton schon länger angeboten. Auch verschiedene AirPods und die Beats Fit Pro können Spatial Audio über Apples Schnittstelle ausgeben.

Autor: Predatorfighter | Samstag 09. 07. 2022 0 Kommentare


Autonomes Fahren: Apple verliert Teslas Autopilot-Director
Allgemein Den Spezialisten für Fahrassistenzsysteme hielt es nicht lange bei Apple. Das geheime Apple-Car-Projekt scheint erneut im Umbruch.

Prominenter Abgang bei Apples Auto-Projekt: Der ehemalige Director für Teslas Autopilotsystem hat Apple bereits wieder verlassen – nach weniger als einem Jahr. Christopher "CJ" Moore ist zum kalifornischen Lidar-Spezialisten Luminar Technologies gewechselt, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Luminar arbeitet an optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmesssystemen, Moore soll dort die Software-Entwicklung der Sicherheitssysteme für (teil)autonome Fahrzeuge leiten.
Kritik an Musk und Teslas Autopilot-Fähigkeiten

Der Manager und Spezialist für Fahrassistenzsysteme hatte im vergangenen Jahr mit öffentlich vorgetragenen Zweifeln an den Versprechen seines Chefs Elon Musk zu vollautonomen Tesla-Fähigkeiten für Aufsehen gesorgt: Musks Prognosen zu komplett selbstfahrenden Teslas würden "nicht mit der Entwicklungsrealität übereinstimmen“, erläuterte Moore gegenüber der kalifornischen Kraftfahrzeugbehörde. Er wechselte dann wenige Monate später zu Apple, dort arbeitete Moore Berichten zufolge auch an Fahrzeug-Software.

Apple forscht und entwickelt inzwischen schon seit rund acht Jahren an einem Auto, bei dem nie offiziell bestätigen "Projekt Titan" handelt es sich um ein offenes Geheimnis. Das "Apple Car" hat bislang hauptsächlich durch Fälle von Geheimnisverrat sowie prominente Personalwechsel auf sich aufmerksam gemacht: In den vergangenen zwei Jahren habe praktisch die komplette Führungsriege des Car-Projekts Apple wieder verlassen, merkt die Finanznachrichtenagentur an.
Umbruch im Apple-Car-Team

Der Apple-Car-Entwicklungschef Doug Field, der zwischenzeitlich auch für Tesla tätig war, verabschiedete sich von Apple im vergangenen Jahr für einen Job bei Ford. Apples Car-Team scheint erneut im Umbruch und soll offenbar unter dem Manager Kevin Lynch neu aufgestellt werden. Lynch leitet die Software-Entwicklung der Apple Watch – und war offenbar maßgeblich daran beteiligt, das erste große neue Apple-Produkt nach dem iPad zur Marktreife zu bringen. Spekulationen zur Marktreife des Apple Car gab es ursprünglich schon das Jahr 2020, inzwischen ist 2025 im Gespräch – frühestens.
Autor: Predatorfighter | Freitag 03. 06. 2022 0 Kommentare




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