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Happy Birthday zum 03.10.2020 Gnoom01
Allgemein Wir von der Clanführung wünschen dir alles Gute zum Geburtstag und natürlich viel Gesundheit und eine schöne Feier.






Autor: Predatorfighter | Samstag 03. 10. 2020 0 Kommentare


Anki Vector: Autonomer Mini-Roboter mit Charme und eigenem SDK im Test
Allgemein Er ist irgendetwas zwischen WALL-E, R2-D2 und Tamagotchi. Aber ist Ankis Vector ein so großer Schritt für die Roboterheit, wie der Hersteller behauptet?

"Ein hamstergroßer Spielzeugroboter??? So ein Quatsch!"
[Vector rollt ins Blickfeld]
"OMG, ist der knuffig!! Take my money!"

So ähnlich verliefen viele Erstbegegnungen der Kolleginnen und Kollegen mit Ankis neuem Mini-Roboter "Vector". Der zwitschernde Raupenroboter simuliert mit liebevoll animierten Augen, Kopf- und Schaufelarmbewegungen erstaunlich viele Emotionen: Vector freut sich, wenn er Personen erkennt, schreckt verängstigt vor Tischkanten zurück, gurrt beim Streicheln zufrieden, schließt zum Schlafen die Augen und schnarcht friedlich. Bemerkt er Bewegungen in seiner näheren Umgebung, wacht er auf und fährt von seiner Ladestation, um die Quelle der Bewegungen zu begutachten oder um mit seinem Würfel zu spielen.

Tatsächlich war bei Veröffentlichung des Mini-Roboters im Oktober 2018 der aufgerufene Preis von über 250 Euro für viele ein Hinderungsgrund, Vector zu kaufen. Inzwischen ist der Preis für Vector (ab 549,99 €) jedoch dramatisch gesunken. Der Hintergrund: Hersteller Anki ist seit April 2019 insolvent (siehe Kasten). Dennoch "lebt" der kleine Roboter weiter.
Weiterleben nach Ankis Insolvenz?

Anki hat im April 2019 die Produktion seiner Roboter einstellen müssen, sodass Vector niemals offiziell in Deutschland in den Handel gekommen ist. Anki hat im Zuge der Insolvenz zwar versprochen, die für Vector nötigen Cloud-Dienste weiterhin zu betreiben, eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht:

"We are taking steps to assure that customers will continue to enjoy continued use of our products. In order to provide long term support of our products, Anki has contracted our most senior leaders and hands-on engineers across all the technical areas involved in maintaining the operation and functionality in the existing products and apps. [...] Vector is the only product with a notable cloud component, and the contracted team is heavily staffed in that area." (Statement von der Anki-Website, Mai 2019)

Im Dezember 2019 hat das US-Unternehmen Digital Dream Labs die Rechte an Vector und anderen früheren Anki-Produkten (Cozmo, Overdrive) übernommen und verspricht nicht nur, den Cloud-Dienst Server weiterhin zu betreiben, sondern auch neue Vector-Modelle zu produzieren. Darüber hinaus will Digital Dream Labs eine "Rettungskapsel" entwickeln, um Vector vom Cloud-Zwang abkoppeln zu können sowie einen Bootloader auf Open-Source-Basis entwickeln, um wirklich Code direkt auf dem Roboter ausführen zu können – bisher wird er nur ferngesteuert (siehe Haupttext).

Wir haben die bereits in Großbritannien erhältliche europäische Version getestet, die man in diversen Online-Shops bestellen kann. Der importierte Vector spricht nur Englisch, lässt sich aber dank seiner USB-Ladestation weltweit einsetzen. Ein separates Netzteil liefert Anki nicht mit, sodass man auf ein vorhandenes zurückgreifen muss.


Ein langer Druck auf den Rücken schaltet den Roboter ein, der nach dem Booten seinen Kopf hebt und die Augen aufschlägt. Die Ersteinrichtung setzt die Vector Robot App für iOS (respektive die Vector Robot App für Android) voraus. Mit dem Smartphone oder Tablet stellt man eine Bluetooth-Verbindung her, um den Roboter ins WLAN (2,4 GHz) zu hieven, von Vector geschossene Fotos anzuschauen oder um erlernte Gesichter wieder zu löschen. Dass es ein 2,4-GHz-WLAN sein muss, begründet Anki mit weniger Stromverbrauch und größerer Reichweite als beim 5-GHz-Band.

Einmal per WLAN mit dem Internet verbunden, kommt Vector dauerhaft alleine zurecht – sofern er rechtzeitig zu seiner Ladestation zurückfindet, bevor der Akku leer ist. In unserem Test hielt Vector höchstens eine halbe Stunde durch, bevor er einen Boxenstopp einlegen musste. Vector bleibt auch in der Ladestation aktiv; nach zehn Minuten ist er wieder mobil einsatzbereit.

Technisches Innenleben & Sensoren

Schon Vectors Vorgänger "Cozmo" hatte jede Menge Charme. Allerdings steckte seine "künstliche Intelligenz" mangels eigener Rechenleistung komplett in dessen Companion App auf dem Smartphone oder Tablet.

Vectors Hirn ist hingegen der Qualcomm-Processor APQ8009, dessen vier Cortex-A7-Kerne genug Leistung entfachen, damit der Roboter die Daten seiner Sensoren autark auswerten kann.

Dank eingebautem Inertial-Sensor (Messung von Beschleunigung, Lage, Drehraten) und Infrarot-Laserscanner erkundet Vector die Umgebung mittels Simultaneous Localization and Mapping (SLAM). Das klappt bei einfachen Manövern bis auf den Zentimeter genau – solange der Roboter nicht von einem Hindernis vom Kurs abgebracht wird. Legt man Vector einen Gegenstand in den Weg, den er nicht überwinden kann, fährt Vector in die falsche Richtung weiter und korrigiert den Kurs nicht entsprechend. Offenbar überprüft die Roboter-Firmware die Fahrtrichtung nicht kontinuierlich, sondern nur an vorausberechneten Wegpunkten, an denen Vector die Richtung ändern muss.

Der zur Abstandsmessung unter Vectors 720p-Kopfkamera eingebaute Infrarot-Laserscanner löst bis in den Millimeterbereich auf. Um Vector vor Abstürzen aus größerer Höhe zu bewahren, stecken in allen vier Ecken des Unterbodens ebenfalls Infrarotsensoren. Sie leisten einen guten Job, bei unserem Test hat sich Vector nur einmal in eine Situation manövriert, bei der er beinah vom Schreibtisch gekippt wäre.

Während Cozmo nicht mal ein eigenes Mikrofon besaß (dafür musste das Smartphone oder Tablet herhalten), ist in Vectors Rücken ein Array aus vier Mikrofonen eingebaut, das mittels Beamforming bestimmt, aus welcher Richtung der Roboter angesprochen wurde, sodass er sich zu der sprechenden Person umdreht.

Ebenfalls im Rücken integriert ist ein goldfarbener kapazitiver Touchsensor, über den Vector registriert, ob er gestreichelt wird.

Autor: Predatorfighter | Freitag 04. 09. 2020 0 Kommentare


Tiger Lake: Intel startet die 11. Core-i-Generation
Allgemein Intel hat die nächste Generation seiner Core-i-Prozessoren (Codename Tiger Lake) offiziell vorgestellt.

Intel hat die unter dem Codename Tiger Lake entwickelten Prozessoren offiziell als die elfte Core-i-Generation vorgestellt. Damit ausgestattete Notebooks sollen bereits in wenigen Wochen verfügbar sein.

Zum Start sind sieben Modelle vorgesehen: drei Core i7 und je zwei Core i5 und Core i3. Die i3 sind Doppelkerne, die restlichen Prozessoren sind Quad-Cores. Anders als früher gibt es keine nominellen TDP-Angaben mehr, sondern nur noch TDP-Fenster: Modelle, die in der Typennummer eine 0 vor dem G haben, sollen je nach System zwischen 7 und 15 Watt verbraten, solche mit 5 vor dem G hingegen zwischen 12 und 28 Watt. Passend dazu gibt es auch keinen garantierten Basistakt mehr – er hängt ebenfalls von der jeweils gesetzten TDP ab.

Das mag ungewöhnlich erscheinen, trägt aber der Tatsache Rechnung, dass besonders flotte Notebooks auch bislang schon aufwändige Kühlsysteme mitbrachten und die verwendeten Prozessoren – egal ob von Intel oder von AMD – dort mehr als die nominellen 15 Watt verheizten.

Noch keine Benchmarks

Apropos AMD: Intels Gregory Bryant ließ es sich bei der Produktpräsentation nicht nehmen, mit "it rises above all imitators" einen Seitenhieb gegen die Ryzen-4000-Prozessoren auszuteilen. Er untermauert seine Aussage allerdings lediglich mit spezifischen Beispielen wie etwa dem KI-beschleunigten Kolorieren und Hochskalieren von Bildern. Die im Prozessor enthaltene GPU Iris Xe – die erste Inkarnation von Intels neuer Grafikarchitektur – schaffte im Rennspiel Grid um die 60 fps, während ein System mit Ryzen 7 4800U nur um die 35 fps schaffte und ein Vergleichsnotebook mit Nvidia GeForce MX350 noch weniger.

Wie sich die Prozessoren in anderen Aufgaben und Spielen schlagen, müssen künftige Tests zeigen. Anders als bei früheren Prozessorvorstellungen hat Intel diesmal vorab weder Samples noch Detailinformationen an Pressevertreter verteilt.


Project Athena 2.0
Intels Evo-Logo für Notebooks gemäß Project-Athena-2.0-Spezifikation

Intel

Zusammen mit der elften Core-i-Generation startet auch die zweite Generation der Notebook-Spezifikation Project Athena. War diese bislang eher konfus gehalten, gibt es nun harte Fakten: Mindestens 9 Stunden Laufzeit, Wi-Fi 6 und Thunderbolt 4 sind Pflicht. Im Handel erkennt man passende Notebooks am neuen Evo-Aufkleber.

Und wo wir grade bei Aufklebern und Logos sind: Intel ändert mit dem Start der elften Core-i-Generation nicht nur das Design seiner Sticker und Produktgrafiken, sondern hat auch sein Firmenlogo einer Frischzellenkur unterzogen. (mue)
Autor: Predatorfighter | Freitag 04. 09. 2020 0 Kommentare




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