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Surface Pro X: Verkaufsstart ohne Geräte
Allgemein Microsofts Windows-Tablet Surface Pro X mit dem hauseigenen ARM-Prozessor SQ1 sollte heute in den Handel kommen, macht sich dort aber rar.



Am heutigen 19. November sollte Microsofts Anfang Oktober vorgestelltes Windows-Tablet Surface Pro X in den Handel kommen – das erste Windows-on-ARM-Gerät von Microsoft selbst, und noch dazu mit der CPU-Eigenentwicklung SQ1. Doch obwohl Microsoft den Verkaufsstart sogar mit einer Pressemitteilung eingeläutet hat, sieht es in der Realität wohl anders aus: Uns liegen bislang keine Berichte vor, dass man das Gerät hierzulande tatsächlich schon heute in Händen halten kann.

Bei einem von c't frühmorgens am 3. Oktober (also unmittelbar nach der Enthüllung) im Microsoft Store vorbestellten Exemplar sind bislang weder eine Versandbestätigung noch eine Verzögerungsmeldung oder gar das Gerät eingetroffen. In der Bestellübersicht war die Verfügbarkeit lange mit dem heutigen 19. November angegeben; mittlerweile steht dort nur noch ein unbestimmtes "vorbestellt". Bei Microsoft-Partnern sehen die Wasserstandsmeldungen nicht viel besser aus: NotebooksBilliger will frühestens ab dem 22. November liefern, CyberPort ab dem 28. November, Otto unbestimmt in rund vier Wochen. Amazon nennt nicht mal mehr einen voraussichtlichen Liefertermin – um nur einige Händler zu nennen.

Sollten Sie ein vorbestelltes Surface Pro X bereits heute erhalten haben, so freuen wir uns über eine kurze Meldung in den Kommentaren.
Last-Minute-Arbeiten

In den letzten vierzehn Tagen hat Microsoft unerwarteten Software-Feinschliff für Windows-on-ARM-Systeme geliefert. Obwohl solche Geräte bereits seit rund zwei Jahren von anderen Herstellern ausgeliefert wurden, brauchte es offensichtlich das hauseigene Surface Pro X, um Microsofts App-Store eine triviale Funktion beizubringen: In der aktuellen Version 11911.1001.9.0 blendet die Store-App für ARM-Systeme endlich inkompatible x86-64-Anwendungen aus. Bis dato fand man solche Apps nicht nur, sondern konnte sie auch kaufen – nur um als Nutzer danach dann festzustellen, dass die App gar nicht läuft.

Die für Januar 2020 angedachte Umstellung des Edge-Browser-Unterbaus von EdgeHTML zu Chromium schließt Windows-on-ARM-Systeme ein: Seit kurzem kann man im Canary genannten täglichen Update-Kanal auch ARM-Vorabversionen des Chromium-Edge herunterladen und ausprobieren.

c't wird einen ausführlichen Bericht zum Surface Pro X und dem Stand der Dinge im Windows-on-ARM-Ökosystem liefern, sobald ein Gerät eingetroffen ist. (mue)
Autor: Predatorfighter | Mittwoch 20. 11. 2019 0 Kommentare


Markt für Heimelektronik leicht rückläufig
Allgemein Mit leichtem Minus hält sich der Absatz von Heimelektronik einigermaßen stabil. Vor allem TV-Geräte und Smartphones verkauften sich schlechter.



Der Markt für Heimelektronik-Produkte hat sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit einem Umsatzvolumen von 29,1 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau gehalten. Die Branche verzeichnete laut Hemix-Index ein Minus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Geschäft mit Fernsehern sackte aber mit einem Umsatz von knapp 2,5 Milliarden Euro kräftig um 9,4 Prozent ab. Die verkaufte Stückzahl sank um 3,6 Prozent auf knapp 4,4 Millionen TV-Geräte – während der Durchschnittspreis um gut sechs Prozent auf 564 Euro zurückging.

Der mit Smartphones erzielte Umsatz ging demnach um 6,2 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro zurück, die verkaufte Stückzahl sank auf rund 15,4 Millionen Geräte (minus 6 Prozent). Umsatzzuwächse gab es dagegen bei Tablet-PCs (plus 10,5 Prozent), Desktop-PCs (plus 4,9 Prozent) sowie Monitoren (plus 12 Prozent).

Insgesamt errechneten der Branchenverband gfu und die Marktforscher der GfK für das Segment der Consumer Electronics einen Rückgang von 3,2 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro sowie für die reine Unterhaltungselektronik ein Minus von 6 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Elektro-Hausgeräte verzeichneten eine positive Entwicklung: Bei den Großgeräten gab es ein Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro, bei den Elektro-Kleingeräten einen Zuwachs um 7 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Die gfu, die auch Ausrichterin der IFA in Berlin ist, gibt regelmäßig die Quartalsergebnisse der Branche in ihrem Hemix-Index bekannt. Er erfasst Marktdaten für Produkte der Unterhaltungselektronik, privat genutzte IT- und Telekom-Produkte sowie Elektro-Klein- und -Großgeräte. (axk)
Autor: Predatorfighter | Mittwoch 20. 11. 2019 0 Kommentare




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