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Projekt Ara: Modulare Smartphone kommt erst 2017
Allgemein

Das Release des Smartphones hat Google nicht nur – wie ursprünglich geplant – von vergangenem Jahr auf kommendes Jahr verschoben, sondern auch die Anzahl der verfügbaren Module deutlich eingeschränkt. Project Ara soll demnach zunächst in einem Pilotprojekt auf Puerto Rico veröffentlicht werden. Die dabei geplante Vereinfachung des modularen Aufbaus bremst dabei die Vorfreude spürbar. Inzwischen sollen die Basiskomponenten, wie der Prozessor, die Grafikeinheit, die Antennen, Sensoren, das Display und der Akku fest in das Gerät verbaut sein. Die Module werden dann lediglich für Zubehör (u.a. Kamera, zusätzlicher Akku) vorbehalten sein.
curved.de


Windows 10 Anniversary Update

Mit dem neuen Update passt Microsoft die Mindest-Hardware-Anforderungen für Windows 10 an. Gerätehersteller können damit flexibler reagieren und Leistungsanforderungen leicht erhöhen. Statt Windows 10 Mobile wie bisher nur auf Geräten mit bis zu 7,9 Zoll zu installieren, können diese nun das Update mit Tablets und Smartphones mit ARM-Prozessoren und 8,9-Zoll-Displays kombinieren. Dabei haben sich allerdings auch die Hardware-Mindestanforderungen erhöht: Windows 10 benötigt demnach 2 GByte RAM statt wie bisher 1 GByte, Windows 10 Mobile 1 GByte statt den bisherigen 512 MByte.
chip.de



Edward Snowden beklagt mangelnden Wistleblower-Schutz

Anlässlich der Bucherscheinung „Die Aufrechten“ von Mark Hertsgaard meldet sich der ehemalige NSA-Mitarbeiter zu Wort. In dem Buch geht es um Wistleblowing in der Ära Snowden, insbesondere wie zuvor von der Regierung zugesagter Schutz ignoriert wird. Als Quelle für den Autoren diente ein Regierungsangestellter, der für die anonyme Whistleblower-Hotline zuständig ist. Im Falle Snowden geht es konkret darum, dass sowohl US-Präsident Obama, als auch Präsidentschaftsanwärterin Hillary Clinton immer wieder auf den Schutz für alle Mitarbeiter von NSA, CIA, FBI und des Militärs hingewiesen haben. Snowden forderte als erste Reaktion auf die Buchveröffentlichung die entschiedene Umsetzung der festgesetzten Schutzrichtlinien.
heise.de
Autor: Predatorfighter | Mittwoch 25. 05. 2016 0 Kommentare


Elektronen in immer kleinere Pakete verpackt
Allgemein Terahertzstrahlung verkürzt Elektronenpulse - Grundlage für neuartige Elektronenmikroskope, die sehr schnelle Prozesse sichtbar machen sollen

München - Mit extrem kurzen Lichtpulsen filmen Wissenschaftler schnelle Prozesse in Molekülen und Atomen. Über die Streuung von Elektronen könnte die räumliche Genauigkeit solcher Aufnahmen deutlich gesteigert werden. Dieses Ziel im Blick gelang es deutschen Physikern, Elektronen mit der Hilfe von Terahertzstrahlung in extrem kurze Pulspakete zu bündeln. Wie sie in der Fachzeitschrift „Science“ berichten, könnten damit in Zukunft sogar die schnellen Bewegungen selbst von Elektronen innerhalb eines Atoms oder Moleküls verfolgt werden.

„Je kürzer die Elektronenpulse, desto schärfer die Bilder aus dem Mikrokosmos“, erklären Peter Baum und seine Kollegen von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Um die bisher kürzesten Elektronenpulse überhaupt zu erhalten, lenkten sie zuerst einen Laser auf eine dünne Goldschicht. Dabei wurden Elektronen herausgeschleudert, die sich als Elektronenpuls wie in einem Paket gebündelt in eine Richtung bewegten. Dieser Elektronenpuls ließ sich nun mit fokussierter Terahertzstrahlung immer mehr komprimieren.

Für diese Kompression richteten Baum und Kollegen die Terahertz- und die Elektronenpulse auf eine spezielle Antenne aus einer dünnen Aluminiumfolie. In diesem sogenannten Resonator beeinflussten sich Terahertzstrahlung und Elektronen gegenseitig. Über die Ausrichtung der Terahertzstrahlung konnten schnellere Elektronen im vorderen Teil des Pulspakets abgebremst werden. Umgekehrt ließen sich langsamere Elektronen, die etwas später der Terahertzstrahlung ausgesetzt wurden, beschleunigen. Das Ergebnis: Die Unterschiede in der Geschwindigkeit der Elektronen wurden immer kleiner und der gesamte Elektronenpuls immer kürzer.

Mit diesem Verfahren gelang es den Physikern, extrem kurze Elektronenpulse von nur 75 Femtosekunden Dauer zu erzeugen. Damit waren diese etwa 12-mal kürzer als die ursprünglichen Pulse. So legten die Forscher die Grundlage für neuartige Elektronenmikroskope, die nicht nur extrem kleine Strukturen, sondern auch sehr schnelle Prozesse sichtbar machen könnten. In weiteren Versuchen könnte nun die Pulsdauer mit Terahertzstrahlung sogar noch stärker bis auf wenige Femtosekunden verkürzt werden. Solche Elektronenpulse wären ideal, um Prozesse in Materie mit bisher unerreichter Auflösung in Raum und Zeit - also in vier Dimensionen - zu beobachten

Autor: Predatorfighter | Samstag 07. 05. 2016 0 Kommentare


Nachfolger der Blu-ray steht in den Startlöchern
Allgemein Das Everspan-Library System ist der Nachfolger vom Sony Blu-ray System. Dieses Gerät arbeitet mit 300-Gigabyte Discs und kann Daten bis zu 100 Jahre lang archivieren.

New York (U.S.A.). Die Unternehmen Sony und Panasonic haben bereits vor zwei Jahren angekündigt, dass eine Disc bis zu 300 Gigabyte speichern kann. Optical Archive, ein Tochterunternehmen von Sony hat jetzt eine passende Lösung auf den Markt gebracht. Es handelt sich um das Everspan-Library-System, welches die bisherigen Speicherkapazitäten um ein Vielfaches übertrifft und zu einem fairen Preis angeboten wird.

Das neue System besteht aus den Bereichen: Basiseinheit, 14 Erweiterungseinheiten und eine Robotik-Einheit. In einem System können bis zu 64 optische Datenträger untergebracht werden. Die 300 Gigabyte Discs haben dabei eine Transferrate von bis zu 280 Megabyte pro Sekunde. Insgesamt ist es dem Everspan-System möglich, bis zu 181 Petabyte zu speichern. Mit einem einzigen System können bis zu vier dieser Systeme verknüpft werden. Hierdurch erhöht sich der Speicherplatz auf insgesamt 724 Petabyte.
Die Daten werden im Archivsystem bis zu 100 Jahre gespeichert

Wenn die Discs in der richtigen Umgebung, wie zum Beispiel in einem Datenzentrum gelagert werden, dann garantiert Sony für alle optischen Speichermedien die Haltbarkeit von mindestens 100 Jahren. Ein weiterer Ausbau der Kapazität ist in Planung. Bei der nächsten Generation möchte Sony es ermöglichen, bis zu 500 Gigabyte Daten und bei der dritten Version bis zu einem Terabyte speichern zu können. Alle Systeme sind mit einer beidseitigen Beschreibbarkeit auf insgesamt drei Lagen pro Seite ausgestattet. Beschrieben werden können die Seiten mit einem speziellen Laser, der mit einer Wellenlänge von 405 Nanometer arbeitet. Einen genauen Zeitpunkt für die Einführung dieser Systeme wurde von Sony bisher nicht bekannt gegeben. Auch Hinweise über den Preis gibt noch es nicht.

Noch steht nicht fest, wie viel Sony für das neuartige Everspan System verlangt. Unternehmen, die viel Wert auf Energieeffizienz haben, werden aber bereits beim Einsatz dieser Lösung einiges an Geld sparen. Das System soll in Verbindung mit einem Datenzentrum neun Kilowatt für den 181-Petabyte Ausbau brauchen. Wenn das System nicht gerade beschäftigt ist, dann sinkt der Energieverbrauch auf bis zu zwei Kilowatt herab
Autor: Predatorfighter | Samstag 07. 05. 2016 0 Kommentare




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